Bauvorhaben

Sanierung des Flachdaches


Das Dach des Bades war in die Jahre gekommen und der Zahn der Zeit ist nicht spurlos daran
vorüber gegangen. Die Sanierung musste dringend  zum Schutz der Bausubstanz durchgeführt werden.

Im Zuge der Dachsanierung wurden dort gleichzeitig folgende Installationen vorgenommen, um unsere Finanzen, Manpower und Zeit so effektiv wie möglich einzusetzen:
(Artikel in der Zeitschrift Netzwerk Februar 2010)
  • Solaranlage zur Erwärmung des Badewassers
  • solarthermische Anlage zur Erwärmung des Brauchwassers 
  • Fotovoltaikanlage
Da wir im Interesse unsere Badegäste
die Grünfläche nicht einschränken wollten, hatten wir keine Möglichkeit einen Teil der Grünfläche für diese bauliche Anlagen zu nutzen und mussten diese Anlagen auf dem Dach unterbringen. Auf dem vorderen Teil wurde ein Schrägdach mit einer Fläche von 600 m2 aufgebaut. Davon werden 100 m2 in Richtung Süden für die Photovoltaikanlage genutzt. Die Absorberanlage wurde auf den ganzen 600 m2 aufgebracht, d.h. die Fläche unter der Photovoltaikanlage wird doppelt genutzt. Auf der nördlichen Seite des Daches im Bereich des Pflanzenfilters werden Röhrenkollektoren zur Erwärmung des Duschwassers und zur Heizungsunterstützung aufgestellt. 
Damit wollen wir eine dauerhafte Senkung der Betriebskosten, die Erwärmung des Badewassers auf 20 Grad und eine Verlängerung der Saison erreichen.


Unser Ziel ist es, die Anzahl der Besucher sowie den Badespass zu erhöhen und dabei das oberste Ziel des NaturErlebnisBades nicht aus dem Auge zu verlieren, die hohe Qualität unseres Badewassers weiterhin zu gewährleisten.

Seid über einem Jahr beschäftigt sich der Vorstand mit dem Projekt und hat in intensiven Kontakt mit
dem Gesundheitsamt der Region, den Experten der Bundesstiftung Umwelt sowie der deutschen Wasserkommission alle möglicherweise auftretenden Probleme besprochen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist nicht nur ein sorgfältig ausgelegtes System der indirekten Erwärmung über einen Plattenwärmetauscher, sondern auch ein automatisches Steuerungssystem zur Begrenzung der Wärmezufuhr. Die Experten im Gesundheitsamt haben deshalb unserem Konzept der Schwimmbadwassererwärmung auf 20 Grad Celsius zugestimmt und werden das Projekt mit eigenen Wasserproben eng begleiten. In Büdelsdorf wird seit über einem Jahr nach dem gleichen Prinzip - ohne Verkeimungsprobleme - das Schwimmbadwasser eines Naturfreibades erwärmt. Außerdem unterstützt die Deutsche Umweltstiftung das Projekt zur solarthermischen Erwärmung des Schwimmbades und des Duschwassers.

Kurz gefasst: Wir haben mit den Experten im Gesundheitsamt, der deutschen Wasserkommission und der Bundesstiftung Umwelt dafür gesorgt, dass das Konzept zur Erwärmung des Schwimmbadwassers sicher ist.